Nachhaltigkeit: Grüner leben im Alltag

Nachhaltigkeit: Grüner leben im Alltag

Nachhaltigkeit:
Grüner leben im Alltag

Für mehr Nachhaltigkeit in Europa: Das EU-Parlament hat am 24. Oktober für ein Verbot von Einwegplastik gestimmt. Viele von uns kennen bestimmt schon die alarmierenden Zahlen von Plastik im Meer. Knapp 13. Mio. Tonnen. Das ist auch als Reisender kein schöner Anblick, wenn die Strände zugemüllt sind mit Plastik und Schrott. Dabei kann jeder einzelne was dagegen tun. Und es ist nicht mal schwer. Ich möchte euch in diesem Beitrag meine Beweggründe für ein grüneres Leben näher bringen und einfache Tipps für ein nachhaltigeres Leben im Alltag geben.

Meine Motivation und Beweggründe

Bestimmt hat schon der eine oder andere mitbekommen, dass ich mich in den letzten Monaten immer mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt habe. Egal ob Nachhaltigkeit im Alltag, auf Reisen, im Kleiderschrank, beim Essen, im Badezimmer oder in der Küche: Ich habe mir zahlreiche YouTube-Videos und Reportagen angeschaut, sowie Berichte gelesen. Ausschlaggebend für meinen Verhaltens- und Gedankenwechsel waren z.B. die Dokumentationen: Cowspiracy, The True Cost und Earthlings (diesen Film konnte ich kaum zu Ende sehen, so viel Schrecklichkeit hat er gezeigt). Nach und nach ergibt sich ein Nachhaltigkeits-Schneeball (wie der altbekannte Schneeball-Effekt) mit weiteren Themen wie Minimalismus, Fair Fashion, Second Hand, Zero Waste und Veganismus. Alle diese Bereiche versuchen dem Planeten weniger Schaden zuzufügen.

Vorher habe ich mir, wie andere auch, nicht viele Gedanken gemacht über den Müll auf der Straße. Klar habe ich mich aufgeregt, aber weg gemacht habe auch ich ihn nicht. Ich habe Gemüse und Obst in Plastiktüten gepackt. Plastikgeschirr und -Besteck für Feiern gekauft. Auch war ich ständig bei schnelllebigen Modelabels wie H&M und Zara einkaufen. Soll heißen, jeder fängt irgendwo mal an. Aber bekanntlich ist Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Auch, wenn man Nachhaltigkeit vielleicht nicht in allen Bereichen umsetzen kann, ist jeder Bereich in dem man es tut, goldwert!

Tipps zur Nachhaltigkeit im Alltag

Viele Menschen denken, dass Nachhaltigkeit im Alltag schwer umzusetzen ist, z.B. aufgrund des Berufes oder der Familie. Doch Kleinigkeiten sind auch im Alltagsstress einfach machbar. Hier habe ich für euch 10 leichte Tipps zusammengestellt, die euch helfen, den ersten Schritt in ein grüneres Leben zu setzen:

  1. Müll richtig sortieren: Damit Plastik, Metal, Papier, Glas und andere Wertstoffe wieder recycelt werden können, müssen sie in den entsprechenden Tonnen richtig sortiert werden. Die Maschinen in den Recyclinghöfen machen schon sehr gute Arbeit, doch können sie längst nicht alles. Also trennt z.B. den Joghurtdeckel vom Becher ab. Auch in Sachen Biomüll – dort gehören nur Essensreste und Pflanzenreste (Haare und Fingernägel sind auch okay) rein. Kein Zeitungspapier, das gehört in die Papiertonne.
  2. Müll aufsammeln: Wie oft sehen wir öffentliche Mülleimer, wo der Müll der Menschen drumherum liegt. Der Müll vieler Leute schafft es nicht einmal in den Mülleimer! Du hilfst der Umwelt dramatisch, in dem du diesen Müll aufhebst und in den Eimer beförderst. So kann der Plastikmüll nicht in Flüsse und in die Weltmeere gelangen.
  3. Werbung – nein danke: Um unnötigen Papiermüll zu vermeiden, besorg dir ein ”Bitte keine Werbung!”- Aufkleber. Sag ”Nein, Danke!”, bei Flyern und Werbegutscheinen.
  4. Strom ausmachen, wenn man ihn nicht braucht: Spart unglaublich viel Geld und wertvolle Ressourcen.
  5. Gebrauchtes / Second Hand einkaufen: Viele Elektrogeräte oder Kleidungsstücke werden von Menschen nur kurzzeitig oder garnicht genutzt und dann entsorgt. Hilf diesen Gegenständen ein zweites Zuhause zu geben. Gebrauchtes findest du z.B. auf Flohmärkten, Second-Hand Läden, Ebay (Kleinanzeigen) und Kleiderkreisel.
  6. Mehr Fahrrad fahren, zu Fuß gehen oder ÖPNV benutzen: Spart hinsichtlich der Kosten für ein Auto enorm an Geld. Und der schädliche CO2-Ausstoß ist geringer bzw. garnicht vorhanden. Die Kölner Verkehrsbetriebe setzen zum Beispiel Elektro-Busse im Straßenverkehr ein.
  7. Sachen und Lebensmittel im Glas oder in Papier einzukaufen: Es ist schwer, ich weiß. Im Supermarkt ist quasi 80 % in Plastik verpackt. Aber hin und wieder finden sich Sachen im Glas oder in Papierverpackung, wie z.B. Mais, Nudeln, Kichererbsen. Glas und Papier haben einen höheren Recyclewert als der meiste Plastik.
  8. Plastiktüten beim Einkauf weglassen: Und eine eigene Stofftasche oder einen Rucksack zum Einkauf mitnehmen.
  9. Keine Küchenrolle oder Taschentücher benutzen: Falls du etwas wegwischen muss, benutzt einen Lappen, den kannst du waschen und wieder verwerten und musst ihn nicht wegschmeißen. So auch mit Taschentücher. Stofftaschentücher waschen und wieder benutzen.
  10. Regional einkaufen: Exotische Früchte sind zwar lecker, aber sie haben meist auch einen sehr sehr langen Transportweg, was nicht gut für das Klima ist. Achte bei Einkauf, woher dein Produkt kommt, am besten Deutschland (oder deiner Region), Europa ist auch okay. So weniger weit weg dein Produkt herkommt, desto besser.

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Unbezahlte Werbung: Da Marken und Plattformen genannt wurden.

 

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